Erfolgsgeschichten
Die Forschungsgruppe Energie- und Kommunikationstechnologien führt verschiedene Industrieprojekte für Energieversorger und Systemlieferanten sowie öffentlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Eine Auswahl aktueller Projekte finden Sie hier.
Smart Metering ist eine neue Technologie, die dabei helfen kann, den Energieverbrauch sichtbarer zu machen, Abrechnungssysteme zu verbessern und die Verbraucher für Ihren Energiekonsum zu sensibilisieren. Die dazu notwendigen intelligenten Zähler müssen allerdings mit innovativen Dienstleistungen verknüpft werden, um ein verbessertes Energiemanagement durch Anreize, Automatisierung und Information zu gewährleisten.
Aufgrund der erwarteten Energieeinsparungen gilt Smart Metering als kosteneffizientes Instrument, die für 2016 und 2020 definierten EU-Energieeinsparziele zu erreichen. Das Ziel des SmartRegions Projekts ist es, die Einführung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen zu beschleunigen. Das sind beispielsweise informative Rechnungen und Feedbacksysteme, variable Tarife und Laststeuerung, die Potential zu Energieeinsparung und Spitzenlastkappung sowie zur Integration von erneuerbaren Energien bieten.
Das IEE-Projekt SmartRegions eröffnet Energieversorgern, Dienstleistungsanbietern und Gesetzgebern in Europa Wege, die Entwicklung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen voranzutreiben. Dazu werden erfolgreiche Dienstleistungen propagiert, die das Potential zu hohen Energieeinsparungen und Spitzenlastkappung haben und die Integration von erneuerbaren Energien unterstützen.
Der European Smart-Metering-Landscape Report und Empfehlungen zur Regulierung
Im ‚European Smart Metering Landscape Report’, werden existierende Rollout Programme und Smart-Metering-Dienstleistungen in den EU-Mitgliedstaaten und Norwegen dargestellt. Auf dieser Basis werden Empfehlungen für politische Rahmenbedingungen für Smart Metering erarbeitet. Die Entwicklung nationaler und europäischer Richtlinien soll so unterstützt und die Einführung von Smart-Metering-Dienstleistungen gefördert werden.
Unterstützung von Kosten-Nutzen-Analysen
Das dritte Energiepaket fordert, dass bis 2020 in 80 % der Haushalte intelligente Strommessgeräte installiert werden müssen, abhängig von einer nationalen Kosten-Nutzen-Analyse. SmartRegions unterstützt Gesetzgeber und Interessenvertreter bei dieser Bewertung, indem es die relevanten ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien definiert und ein internetbasiertes Werkzeug zur Kosten-Nutzen-Analyse von Smart-Metering-Dienstleistungen zur Verfügung stellt.
Um eine marktbasierte Einführung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen zu unterstützen, werden Vorzeigeprojekte ausgewählt und als SmartRegions-Modelle für andere Mitgliedstaaten präsentiert. Für Mitgliedstaaten, in denen die regulatorischen Rahmenbedingungen und Smart-Metering-Technologien noch kaum entwickelt sind, werden ‚Fahrpläne‘ entwickelt. Im Endergebnis wird das Projekt SmartRegions die Nutzung von innovativen Dienstleistungen stärken. Smart-Metering-Dienstleistungen sollen sich als breit akzeptierte Hilfsmittel für Energieeinsparung und Spitzenlastkappung durchsetzen und die Netzintegration von erneuerbaren Energieträgern unterstützen.
Kommunikation der Vorzeigebeispiele und “Smart Regions“
Mit Hilfe der SmartRegions-Internetseite, einer Reihe von Broschüren und nationalen Konferenzen werden erfolgreiche Beispiele für Smart-Metering-Dienstleistungen und ihr Einsatz in europäischen Regionen aktiv beworben. So können Mitgliedsstaaten auf den Vorzeigebeispielen und Erfahrungen aus den „Smart Regions“ aufbauen und werden darin unterstützt, die Ziele des dritten EU-Energiebinnenmarktpakets zu erreichen.
Projektinformationen
Kurztitel: SmartRegions
Projekttitel: Promoting best practices of innovative smart metering services to European regions
Dauer: Mai 2010 – Mai 2013
Budget: 1.447.054 € (EU Anteil 75 %)
Partnerländer: Österreich, Deutschland, Finnland, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Spanien
Zielgebiet: alle Mitgliedstaaten der EU
Projektpartner:
- Jyväskylä Innovation Ltd, Finnland (Projektkoordinierung)
- Benet Ltd / Central Finland Energy Agency, Finnland
- SINTEF Energi AS, Norwegen
- EnCT GmbH, Deutschland
- Österreichische Energieagentur, Österreich
- NL Agency, Niederlande
- Polish National Energy Conservation Agency, Polen
- Institute for Studies and Power Engineering, Rumänien
- University Politehnica of Bucharest, Rumänien
- ESCAN. S.A, Spanien
